Warum ausgerechnet Glückscoach?

Seit jeher interessiere ich mich für die Themen Kommunikation, “menschliches miteinander” und wie Menschen “ticken”. Als Glückscoach habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, andere Menschen darin zu unterstützen, deren persönliches Glück zu erkennen und erfahren.

Immer mehr Menschen in meinem Umfeld sind unglücklich und zunehmend gestresst. Sie rennen wie Roboter durch’s Leben und werden tragischerweise wohl bald im Job von eben solchen ersetzt. Durch ein paar persönliche Schicksalsschläge in den letzten Jahren wurde mir wieder mal bewusst, dass auch meine Zeit hier auf Erden endlich ist.
Dabei steht da noch so einiges auf meiner Löffelliste, teilweise seit Jahrzehnten. Also habe ich damit begonnen, den einen oder anderen Punkt abzuhaken.

Erfolg hat drei Buchstaben: TUN – Recht hatte er, der Goethe.

Das merkt man aber erst, wenn man damit angefangen hat. Vorher schwirren nur die Träume durch den Kopf. Da bleiben Sie dann auch, bis wieder mal ein Zweifel oder eine kleine Angst durch die Gehirnwindungen kommt und die Träume wieder ins hinterste Hinterstübchen vertreibt.

Das Gefühl von Glück geht im Alltag zu oft unter. Viele Menschen sind einfach zu beschäftigt mit ihrem täglichen Wahnsinn, als dass sie sich Gedanken über Alternativen machen würden. Nur manchmal, abends bei einem Glas Rotwein oder so, da schwirren dann so Lieder durch den Kopf wie: “Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf…”. Und für einen kurzen Augenblick ist es dann wieder da. Dieses Gefühl, dass da noch mehr sein muss. Aber dann, kurz drauf: Plopppp!!! – zerplatzt der Traum auch schon wieder.

Dabei liegt uns das Glück oft direkt zu Füßen. Wir müssten es nur aufheben. Da wir aber immer mit sturem Blick nach vorne blicken, sehen wir es einfach nicht.

Mir ging es auch oft so. Nein, mir geht es auch heute manchmal noch so. Aber ich habe gelernt, jeden Tag ein bisschen achtsamer zu werden.

Es muss auch nicht gleich New York sein. 😉 Ein Freund sagte mal zu mir: “Andi, ich muss schauen, dass ich viel Geld verdiene. In ein paar Jahren will ich nämlich umziehen. Ich will da wohnen, wo es schön ist, wo andere Urlaub machen. In einem schönen großen Haus.” Ich entgegnete: “Aber Du wohnst doch bereits in einem schönen Haus in Bayern. Die Alpen sind nicht weit weg und die halbe Welt kommt und macht hier Urlaub.” Es war kurz still, dann entgegnete er mir einem kleinen Lächeln in der Stimme: “Stimmt!”. Er wohnt heute noch hier.

Wie gesagt, das Glück liegt uns manchmal zu Füßen. Wir müssen es aber auch erkennen. Wir müssen lernen, es als Glück anzusehen und wir müssen es annehmen.

Ich habe für mich Wege gefunden, Glück zu erkennen und anzunehmen. Viele andere Menschen irren noch durch ihr Leben und suchen verzweifelt danach. Als Glückscoach unterstütze ich Menschen dabei, ihr persönliches Glück zu finden und ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen.

Es gibt viel zu tun, also los! Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein 😉

Foto: jill111 – pixabay.com

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